Theater mit Kindern

Mutig und engagiert setzt sich die Theater AG der Grundschule Maximiliansau seit über einem Jahr mit einem großen gesellschaftspolitischen Thema auseinander – den kriegerischen Auseinandersetzungen in vielen Ländern unserer Erde, wie Syrien, Sudan, Somalia...und den tausenden Flüchtlingen, die in Europa Schutz suchen. Sie recherchierten in Bilderbüchern und Büchern, Zeitungen und Nachrichten, befragten ihre Mitschüler, die aus diesen Ländern zu uns kamen und entwickelten anhand dieser Materialien ein Theaterstück.

Die Geschichte von Akim und seinen Freunden soll die Situation von Tausenden anderen Menschen, Kindern, Müttern und Vätern, die auf der Flucht vor Gewalt sind, widerspiegeln. Sie alle haben ein Recht auf Schutz und Asyl und sollten uns willkommen sein.

Dafür stehen die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler mit ihrem Stück ein.

Denn was wäre, wenn bei uns Krieg wäre?

Als Akim eines Nachmittags beim Spielen mit seinen Freunden vom Krieg überrascht wird, ist mit einem Schlag nichts mehr, wie es war.

Im Dorf geht es drunter und drüber. Die Bewohner fliehen aus den Trümmern ihrer Häuser, viele Kinder werden von ihrer Familie getrennt.

Die Kinder geraten in Gefangenschaft, können jedoch gemeinsam fliehen und finden mit Akims Hilfe den Weg zum Meer.

Ein Seenotrettungsdienst wird auf die Kindergruppe aufmerksam und bringt die minderjährigen Kinder in die fragile Sicherheit eines Kinderflüchtlingslagers.

Was erwartet die Kinder?

Wie wird es für sie weiter gehen?

Werden sie jemals die schrecklichen Erlebnisse vergessen können?

Werden sie jemals wieder lachen können?

Szene 1 Tagesschau

Tagesschau, sind Nachrichten, da wird erzählt, was passiert... da wird von der ganzen Welt erzählt ... die Nachrichten kommen im Fernsehen ... viele Menschen sagen “Ich kann es nicht mehr hören…”

In allen Medien, auf allen Kanälen werden rund um die Uhr Nachrichten aus der ganzen Welt verkündet.

Nehmen wir die Nachrichten noch wahr oder stumpfen wir angesichts der Fülle an Informationen gar ab?

Szene 2                           Akim bei Pflegeeltern

Wer soll mich denn verstehen, wenn ich kein Deutsch kann? Wenn man die Sprache kann, ist alles einfacher ... dann verstehen einen auch die fremden Menschen...dann kann ich sagen, was ich will...wenn ich nicht spreche, meinen die anderen, ich bin eingebildet...oder dumm...

Akim lebt nach seiner Flucht aus Syrien bei Pflegeeltern. Seine „Pflegeschwester“ Lena kümmert sich rührend um ihren neuen Bruder. Sie will ihm ganz schnell Deutsch beibringen.

Doch das ist gar nicht so einfach.

 

Szene 3 Krieg

Krieg ist, wenn Bomben fallen ... wenn Soldaten auf Menschen schießen und es viele Tote und Verwundete gibt ... wenn andere mehr Land wollen, fängt Krieg an ... oder wenn sich Menschen nicht leiden können ... Krieg macht mir Angst ...

Krieg fängt irgendwann an, heute ist noch alles in Ordnung und friedlich und dann kommen Flugzeuge und bringen den Krieg mit...

Akim und seine Freunde sind beim Spielen. Die Welt der Kinder ist noch in Ordnung. Sie lachen und toben, doch da tauchen plötzlich Flugzeuge am Himmel auf...



 Theatergruppe Kauderwelsch e.V.

℅ Marianne Stein

 

 

 

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