Schon zum zweiten Mal begleitete Viktor interessierte Menschen in den Neupotzer Wald und öffnete ihnen eine Tür in das arbeits-intensive Leben eines Jägers.
Im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojekts
„Frieden, Klima, Chaos – Weltrettung 3.0“ - „Wo sich Fuchs und Wildkatze gute Nacht sagen“, erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die heimische Tierwelt, die moderne Jagdpraxis und die verantwortungsvollen Aufgaben der Hege
und Pflege unserer Natur.
Neben der Vermittlung jagdlicher Fachbegriffe wie Schweiß (Blutspur eines verletzten Wildtiers), Fährte, Pirsch, Ansitz oder Wildwechsel begaben sich die Gruppen auch selbst praktisch auf Spurensuche. Dabei lernten sie unterschiedliche Jagdformen kennen und erfuhren, wie vielfältig die Aufgaben eines Jägers heute sind.
Viktor berichtete anschaulich über aktuelle Herausforderungen in der Jagd, moderne technische Fortschritte sowie wichtige Maßnahmen zum Tier- und Naturschutz. Besonders beeindruckte die Teilnehmenden, wie viel Verantwortung Jäger übernehmen. Etwa beim sorgsamen Umgang mit Wildschweinrotten, damit Frischlinge möglichst lange bei ihrer Bache bleiben können.
„Wusstet ihr, dass Jäger heute oft mit Wärmebilddrohnen unterwegs sind, nicht um Tiere zu jagen, sondern um Rehkitze vor dem Mäh-Tod zu retten?“ Diese überraschende Antwort zeigte vielen Teilnehmenden, wie modern, verantwortungsvoll und naturnah die Aufgaben der
Diese überraschende Antwort zeigte vielen Teilnehmenden, wie modern, verantwortungsvoll und naturnah die Aufgaben der Jagd heute geworden sind.
„Warum pflanzen Jäger manchmal Bäume oder legen Blühflächen an?“ „Weil moderne Jagd heute eng mit Naturschutz verbunden ist. Viele Jäger kümmern sich aktiv um Lebensräume für Tiere, Insekten und seltene Pflanzen.“
Für viele Teilnehmende war außerdem überraschend zu erfahren, wie eng die Zusammenarbeit zwischen Jäger und Hund ist. Vertrauen, eine mehrjährige Ausbildung des Hundes und Teamarbeit spielen dabei eine große Rolle. Oft entsteht zwischen Mensch und Hund über viele Jahre eine besondere Bindung.
„Warum ist ein Jagdhund manchmal wichtiger als moderne Technik?“„Weil selbst Wärmebildkameras oder Drohnen die feine Nase und das Instinktverhalten eines gut ausgebildeten Hundes nicht ersetzen können.“
Noch viele weitere Fragen konnte Viktor beantworten und die Teilnehmenden dabei immer wieder überraschen.
Die Gruppen kehrten erfüllt und begeistert von der Exkursion zurück.
Viele Teilnehmer nahmen einen völlig neuen Blick auf die Natur und die Jagd mit nach Hause.
Ein herzliches Dankeschön an Viktor Heid für diese interessante und lehrreiche Tour! Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste gemeinsame Aktion im Herbst.